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Für Reinhold Messner sind sie schlicht „ die schönsten Berge der Welt“, für den genialen Architekten Le Corbusier „das schönste Bauwerk der Welt“ und wenn wir schon bei weltweiten Superlativen sind, können wir nun noch einen offiziellen draufsetzen: Seit Ende Juni sind die Dolomiten Unesco-Weltnaturerbe, ein Erbe, das für die gesamte Menschheit erhalten werden muss.
Diese Anerkennung ist nicht vom Himmel gefallen, sondern Frucht ,, des hartnackigen Einsatzes aller beteiligten Institutionen’: hatte bereits Staatspräsident Giorgio Napolitano beim Staatsakt in Auronzo betont, in dessen Rahmen das Unesco-Welterbepradikat offiziell verliehen worden war. Und auch Landeshauptmann Luis Durnwalder hatte bei dieser Gelegenheit die Anerkennung hervorgehoben, die der Welterbetitel mit sich bringe: ,,Wir mussen nun aber an die Arbeit gehen, um die Einzigartigkeit und Integrität der Dolomiten auch zu erhalten’: so Durnwalder.
Dass dies keine leere Formel ist, bekommt Umweltlandesrat Michl Laimer derzeit hautnah zu spuren, ist er doch Koordinator jener Arbeitsgruppe, die das UnescoWeltnaturerbe Dolomiten zu verwalten und daher nun eine ganze Menge anstehender operativer Fragen zu beantworten hat.
neun Gebiete, fünf Provinzen
So ging es etwa um die Frage, wie und von wo aus das Weltnaturerbe Dolomiten, das immerhin neun Gebiete in fünf verschiedenen Provinzen (Südtirol, Trentino, Belluno, Udine und Pordenone) umfasst, verwaltet werden soll. ,,Wir haben uns darauf geeinigt, dass die zu gründende Dolomiten-Unesco-Stiftung ihre Tätigkeit allein über die operativen Sitze in den einzelnen Provinzen entfaltet’ so der Landesrat. Diese Sitze werden jeweils beim fur die Umwelt zuständigen Ressort angesiedelt und die laufenden Aufgaben bei der Verwaltung des Weltnaturerbes Übernehmen.
Der Vorsitz wird zwischen den Provinzen rotieren, und zwar im Drei-Jahres-Rhythmus und in der alphabetischen Reihenfolge der Provinzen. Neben den operativen Sitzen wird es auch einen Rechtssitz der Stiftung geben. ,,Dieser wird auf eine Adresse reduziert und seine Einrichtung hat rein fiskalische Grunde“, so der Landesrat. Der Rechtssitz wird in Belluno angesiedelt.
Zu losen ist zudem die Frage nach dem Auftritt der Dolomiten als Weltnaturerbe. ,,Schlie13lich ist das Weltnaturerbe-Label nicht nur ein großer Wurf für den Naturschutz, sondern auch aus Marketinggründen überaus interessant’: erklärt Laimer. Deshalb hat sich die Stiftung dafür entschieden, eine gemeinsame Marke fur die Dolomiten als Weltnaturerbe zu kreieren. ,,Die Entwicklung der Marke wird international ausgeschrieben’ erklärt der Landesrat. Sie wird auch die gro13en Informationstafeln zieren, die die Eingange zum Weltnaturerbe-Gebiet kennzeichnen werden. ,,Die Tafeln werden gleich gestaltet, nur das jeweilige Foto wird dem Gebiet angepasst’: so Laimer.
In Sudtirol wird es diese Schilder vor allem an den Eingängen bereits bestehender Schutzgebiete geben, denn sie sind es, die das mit dem Weltnaturerbe-Pradikat

SVP-Bezirkswirtschaftsausschuss Bozen Stadt und Land /
„Perathoner steht für Fachkompetenz in der Politik“
„Unserer Ansicht nach ist Christoph Perathoner der ideale Kandidat der Südtiroler Volkspartei für das Europäische Parlament“, erklärt Thomas Gruber, Vorsitzender der SVP-Wirtschaft im Bezirk Bozen Stadt und Land. Perathoner hat seit Jahren als Bezirksobmann bewiesen, dass er zwischen allen Richtungen und Seelen der Partei ausgleichen und vermitteln könne, um einen gemeinsamen gangbaren Weg zu finden. „Genau das erwarten wir uns vom einzigen Europaparlamentarier der Südtiroler Volkspartei“, meint Gruber.
Als spezialisierter Rechtsanwalt weiß Christoph Perathoner zudem aus erster Hand, dass die EU-Bestimmungen heute entscheidend den Alltag in den Betrieben beherrschen. Und dies gilt nicht nur und schon gar nicht ausschließlich für die Landwirtschaft. Über 80 % der EU-Normen gar regeln heute direkt oder indirekt das gesellschaftliche Leben insgesamt.
Für die Betriebe hat diese Tatsache zahlreiche Auflagen in den Bereichen Arbeitssicherheit, Lebensmittelhygiene, Datenschutz, Wettbewerbsrecht und vieles mehr zur Folge. Auflagen, die sich zumeist an den Realitäten von multinationalen Großkonzernen und weniger an jenen von Klein- und Mittelbetrieben orientieren. Christoph Perathoner kennt diese Umstände und die dadurch verursachten Kosten nur zu gut und möchte alles daran setzen, um für die Südtiroler Betriebe allzu belastende bürokratische Auflagen merklich zu reduzieren.
Gelingt dies auch nur teilweise, kommt dies auch den Konsumenten zugute. Denn weniger Kostendruck auf Betriebsseite wirkt sich in der Regel auch positiv auf die Preise für Produkte und Dienstleistungen aus.
„Christoph Perathoner überzeugt uns insbesondere deshalb, weil er der einzige ausgebildete Europarechtsexperte unter allen Kandidaten ist und sich aus Überzeugung auch der Anliegen der klein strukturierten Südtiroler Wirtschaft annehmen will. Wir als Wirtschaft fordern seit langem noch mehr Kompetenz in der Politik – Perathoner ist hierfür ein leuchtendes Beispiel. Darum haben wir ihm einstimmig unsere Unterstützung bei den anstehenden EU-Wahlen zugesichert“, erklärt Thomas Gruber abschließend.
Ladiner schlagen Perathoner vor
SVP-Ladina: „Nach 60 Jahren erstmals einen Ladiner wählen“ / „Perathoner ist idealer Kandidat“
Christoph Perathoner, SVP-Ortsobmann von Wolkenstein und SVP-Obmann des Bezirkes Bozen Stadt und Land, soll der SVP-Kandidat für die EU-Wahlen im Juni sein: Dies ist der einstimmige Beschluss des Verbindungsausschusses der SVP-Ladina, der nun schriftlich bei der Parteispitze deponiert wurde.
Die SVP-Ladina befasste sich auf der jüngsten Sitzung des Verbindungsausschusses zwischen der SVP-Gröden und der SVP-Gadertal eingehend mit den Wahlen zum Europäischen Parlament – und kam zu einem einstimmigen Schluss: „Wir sind der Auffassung, dass der SVP-Vertreter im EU-Parlament diesmal ein Ladiner sein soll“, heißt es in einem Schreiben, das von nicht weniger als 16 maßgeblichen Ladinervertretern unterzeichnet ist: von SVP-Obmannstellvertreterin Paola Bioc Gasser und Landesrat Florian Mussner über die Gebietsobmänner der beiden Täler, Christian Agreiter und Stefan Runggaldier, bis hin zu politischen Größen wie Hugo Valentin und Franz Demetz, Vertretern der ladinischen SVP-Jugend, der SVP-Frauen, SVP-Senioren und den Bürgermeistern.
„Seit der Gründung der SVP als Sammelpartei der deutschen und ladinischen Volksgruppe hatte noch nie ein Ladiner ein parlamentarisches Amt inne – es ist höchst an der Zeit und diesmal eine besonders gute Gelegenheit, einen ladinischen Vertreter in ein Parlament zu entsenden“, stellt Bioc Gasser fest. Dafür sprächen gleich mehrere Gründe: „Die SVP hat in ihren Programmen mehrfach festgeschrieben, dass sie für ein Europa der Völker und Regionen eintritt: für ein Europa, in dem sich Volksgruppen und Minderheiten frei in ihrer Identität und Kultur entfalten können – wer könnte für diese Politik ein besseres lebendes Zeugnis sein als die Ladiner?“
Die Ladiner hätten in Vergangenheit immer wieder bewiesen, dass sie diese Politik der SVP mittragen – und seien zur SVP gestanden, obwohl sie selbst nie einen parlamentarischen Auftrag bekommen haben. „Bei allen Wahlen – und gerade auch bei den jüngsten Landtagswahlen – haben wir Ladiner bewiesen, dass wir dem Edelweiß treu sind. Nun ist es die beste Gelegenheit für die SVP, ihrerseits ihre Solidarität und ehrliche Verbundenheit gegenüber den Ladinern unter Beweis zu stellen“, bekräftigt Christian Agreiter, Gebietsobmann des Gadertales.
In Christoph Perathoner habe man zudem einen geradezu idealen Kandidaten gefunden: „Perathoner ist seit über 15 Jahren für die SVP ehrenamtlich aktiv und hat sich in zahlreichen Gremien durch Fleiß, engagierte Mitarbeit und Kompetenz hervorgetan“, erklärt der Grödner Gebietsobmann Stefan Runggaldier. Zudem verfüge er über eine ausgesprochene Europa-Kompetenz: „Perathoner hat nach seinen Universitätsabschlüssen in Rechts- und Politikwissenschaften weiterführende Studien zum Europarecht betrieben, was ihm Anerkennung als Europarechtler in Südtirol und darüber hinaus eingebracht hat. Zudem konnte er als Rechtsanwalt und wissenschaftlicher Publizist schon zahlreiche Fragen auch im Zusammenhang mit der Südtirol-Autonomie erörtern und klären.“
Die Ladinervertreter zeigen sich überzeugt, dass „wir diesmal mit Christoph Perathoner einen jungen, hervorragend qualifizierten und vor allem engagierten Kandidaten aufstellen, der beide Volksgruppen unter dem Edelweiß bestens vertreten könnte“, ist Ewald Moroder überzeugt, Bürgermeister der größten ladinischen Gemeinde, St. Ulrich. Dazu brauche die ladinische Minderheit jedoch die Solidarität der gesamten SVP: „Wir ersuchen den Parteiobmann und den Landeshauptmann, die Bezirksobleute und alle Funktionäre des ganzen Landes, uns in unserem Anliegen zu unterstützen: Wenn zum ersten Mal ein ladinischer Verteter ins Europäische Parlament gewählt werden könnte, wäre dies ein Meilenstein unserer Minderheitenpolitik“, schreiben die Ladinervertreter.
Mehr dazu unter >>>> www.perathoner.eu


Südtiroler Volkspartei verzeichnet Verluste und erreicht nicht die 50% Marke
Italienische Rechtsparteien verliehren in Bozen und die Linke PD erhöht um ca. 5 Punkte
Die Freiheitlichen sind Landesweit die zweit-stärkste Partei