Auch in diesem November, und zwar in der Nacht vom Freitag, 27., auf Samstag, 28. November, laden Bozens Museen wieder zu einem nächtlichen Besuch ein. Von 17 bis 1 Uhr können Besucher die Ausstellungen und Sammlungen der Museen kostenlos ansehen.
Ungewohnte Einblicke zu ungewöhnlicher Zeit bieten Schloss Runkelstein, das Stadtmuseum, das Archaologiemuseum, das Schulmuseum, das Museion, das Merkantilmuseum und das Naturmuseum. ,,Die Lange Nacht der Museen ist in erster Linie eine Einladung an Einheimische, die Vielfalt der Sudtiroler Kultur kennen zu lernen“, so Kulturlandesrätin Sabina Kasslatter Mur. Kinder, die Museumsbesucher von morgen, sollen gemeinsam mit ihren Eltern die Museen auf spielerische Art und Weise erkunden und Wissenswertes über Kultur und Geschichte erfahren, so Kasslatter Mur. Daher ist die Familie zwischen 17 und 20 Uhr Hauptzielgruppe der Sonderaktionen.
Der Eintritt in allen sieben Museen ist wie bereits in den vergangenen Jahren frei. Auch heuer werden die Stadt und Schloss Runkelstein durch einen kostenlosen Shuttlebus-Dienst verbunden, der am Waltherplatz, beim Museion, beim Archaologiemuseum und beim Naturmuseum Halt macht. Das genaue Programm ist im Internet unter www.langenacht.it zu finden.
Die Ausstellung ,,Evolution“ ist der Beitrag des Naturmuseums zum Internationalen Darwin-Jahr 2009. Sie fuhrt Evolution in natura vor: Lebende Pflanzen und Tiere veranschaulichen, dass Evolution ein sichtbarer Prozess ist. Anhand ausgewählter Beispiele wird dargestellt, wie die Formenfülle der Natur möglich ist. Dabei legt die Ausstellung die Weltreise vor 175 Jahren zu Grunde, die für den Naturforscher Charles Darwin die Wahrnehmung der Natur revolutioniert hat.
Wahrend heute die Theorie des kontinuierlichen Wandels in der Wissenschaft Allgemeingut ist, beschritt der Natur
forscher Charles Darwin 1859 ein unsicheres Terrain. Seine Theorien revolutionierten jedoch die Wahrnehmung der Natur und gelten auch heute noch als beste Erklärung für die Entwicklung des Lebens auf dieser Erde.
Das Naturmuseum widmet dem Begründer der modernen Biologie und seiner Evolutionstheorie nicht nur eine Sonderausstellung, sondern auch eine Reihe weiterer Initiativen. Ziel ist es, das spannende Thema,,Evolution“ einem zahlreichen Publikum zugänglich zu machen. Parallel zur Sonderschau ,,~Evolution“ bietet das Museum in den
Zum fünften Mal ladet die Servicestelle Museen des Landes am 13. November 2009 ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende zum Sudtiroler Museumstag. Er findet im Durersaal des ehemaligen Kapuzinerklosters in Klausen statt und steht unter dem Thema,,BesucherInnen und ihre Bedürfnisse“. Ausgangspunkt sind die Ergebnisse der Besucherbefragung von 2008 bis 2009, die das Institut,,Apollis“ vorstellen wird. Über besucherorientierte Mai3nahmen als Ergebnis der Besucherforschung wird Hans Joachim Klein vom Zentrum fur Evaluation und Besucherforschung in Karlsruhe referieren. Demnach hat sich das Besucherverhalten im Laufe der Jahre verändert und stellt die Museen vor neue Herausforderungen. Es gilt, besucherfreundliche Angebote zu machen, neues Publikum anzusprechen und zielgruppenspezifische Programme anzubieten. Beim fünften Sudtiroler Museumstag werden die Museumsleute außerdem in Workshops Kernfragen wie ,,Welche strukturellen Voraussetzungen braucht es für einen gelungenen Museumsbesuch? Was veranlasst die Leute zum Museumsbesuch? Was wünschen sich die Besucher im Museum? Welche Besucher wünschen sich die Museen? Wie erreicht man neue Zielgruppen?“ vertiefen und diskutieren. Auf dem Programm des Museumstages stehen au13erdem das neue Projekt Museum-Mobil-Card sowie der Besuch des Stadtmuseums Klausen. N
kommenden zehn Monaten eine Reihe Museums pädagogischer Aktionen, Vortrage und Diskussionsrunden zum Themenschwerpunkt Evolution. Aktuelle Informationen sind im Internet unter www.naturmuseum.it abrufbar. N